Alle Artikel in der Kategorie “Eat.

Obento Display in Tokyo Station
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Wenn der große Hunger kommt.

Ekiben in Schnellzügen.
Schnellzug fahren in Japan ist im Vergleich zu Deutschland wirklich kein Schnäppchen. Nur selten gibt es günstige Angebote, wenn man weite Strecken zurücklegen muss. Das Super-Schäppchen-Shinkansen-Ticket zum (Frühbucher-) SparPreis gibt es einfach nicht. Außerdem kann man generell erst vier Wochen vor Abfahrt seine Fahrkarte reservieren bzw. kaufen.

Umso wichtiger ist es dann, dass man die Fahrt im Shinkansen gebührend zelebriert. Und dabei darf natürlich ein leckerer Proviant nicht fehlen. Deshalb gibt es in jedem Bahnhof, in dem ein Shinkansen hält, viele, viele verschiedene Lunchboxen (ekiben) zu kaufen, die je nach Region und Spezialität der Region variieren können. Ist die Region z.B. für ihre Krebse (kani) bekannt, gibt es natürlich kani-ekiben. Die Variationen sind unendlich.

Das Display der ekiben im Bahnhof Tokio hat mich deshalb auf Anhieb fasziniert! Ende des Monats geht es für uns mit dem Shinkansen nach Miyagi und ich frage mich schon jetzt, wie mein Bento auf der Rückfahrt von Sendai wohl aussehen wird. Natürlich kann man auch ekiben aus anderen Regionen in Tokio kaufen, aber richtig stillecht finde ich es, wenn man während der Fahrt eine Lunchbox mit regionalen Köstlichkeiten des Abfahrt-Bahnhofs verzerrt.

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Ein frohes neues Jahr 2017.

Oder akemashite omedetou!
Auf dem Foto oben sieht man das traditionelle, japanische Neujahressen osechi ryori. Viele verschiedene kleine Speisen in einer Holzbox oder Plastikbox. Jede Speise hat (oder hatte früher) eine spezielle Bedeutung. So stehen kuromame (schwarze Sojabohnen) z.B. für gute Gesundheit im neuen Jahr. Interessant, oder?

New Years card

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48 Stunden Kanazawa.

Endlich mal wieder eine Kurzreise.
H. und ich wollten schon lange mal wieder eine kleine Reise machen. Unsere letzte Reise (nach Deutschland) liegt schon sehr lange zurück und auch über Oshogatsu haben wir nichts großartiges unternommen. Im Februar bot sich uns nun die Gelegenheit nach Kanazawa zu fahren. Jippiee! Endlich wieder Shinkansen fahren und etwas neues sehen. Wenn man in Tokio lebt kann man zwar jeden Tag viel sehen/unternehmen, aber ich finde es immer wunderbar den Moloch mal zu verlassen und etwas anderes zu sehen. Also auf nach Kanazawa!

Ein nettes Hotel (Hotel Pazific) war schnell gebucht und die Shinkansen-Tickets waren erfreulicherweise dank waribiki (Ermässigung) auch noch erschwinglich. Das Hotel lag in der Nähe vom Fischmarkt und ich musste meinen Mann davon abhalten schon vor der Ankunft im Hotel Sushi zu essen. Wie typisch für ihn.

Das Gute an Kanazawa ist, dass man quasi alles zu Fuß erledigen kann. Ich laufe ja bekanntlich sehr gerne und so sind wir am ersten Tag auch gleich ordentlich gelaufen. Zunächst über den besagten Fischmarkt, dann zum Schlossgelände, zur Higashi Chaya (Teeviertel) und zum 21st Century Museum. Letzteres hat mir sehr, sehr gut gefallen und die Besichtung war auch fast überall umsonst. Abends gab es dann – natürlich – Sushi zum Abendbrot.

Am zweiten Tag sind wir dann noch zum und durch den Kenrokuen Garten gelaufen. Der Kenrokuen ist einer der drei schönsten Landschaftsgärten in Japan. Leider blühte bei unserem Besuch noch nicht allzu viel, aber die Anlage an sich war schon sehr beeindruckend! Zwei wirklich tolle Tage und ich kann jedem sehr empfehlen mal nach Kanazawa zu fahren.

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Golden Brown.

Einen Burger mit Pommes mit bitte!
Wenn man einen guten Burger in Tokio essen möchte, gibt es sicherlich viele Möglichkeiten. Mir schmeckt es bei “Golden Brown” sehr gut! Mittlerweile gibt es zwei Läden des Burger-Labels: in Nakameguro und Omotesando. Heute sind H. und ich mal wieder dazu gekommen einen saftigen Burger zu bestellen. H. entschied sich für einen Double Burger und ich mich für einen Advocado Burger. Dazu (im Menü) Pommes. Lecker!

Advocado Burger

In Kategorie: Eat.
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Fisch in mundgerechten Happen.

Sushi.
In Japan wird viel Fisch gegessen. So auch in unserem japanisch-deutschen Haushalt. Am liebsten natürlich in Form von Sushi. Mundgerecht und lecker.

Sushi ist ein japanisches Gericht aus erkaltetem, gesäuertem Reis, ergänzt um weitere Zutaten wie rohen oder geräucherten Fisch, rohe Meeresfrüchte, Nori (getrockneter und gerösteter Seetang), Gemüse, Tofuvarianten und Ei. Die Zusammenstellung variiert nach Art und Rezept. Sushi wird in mundgerechten Stücken optisch ansprechend zubereitet serviert. Wikipedia

Es gab eine Zeit, da haben H. und ich wirklich jeden Sonntag Sushi gegessen. Meine Freundin Kyoko-san musste deswegen schon über uns lachen. Aber H. liebt nun einmal Sushi. Wenn wir aus dem Ausland zurück nach Tokio kommen, ist das Erste, was auf dem Speiseplan steht Sushi. Da wir im Nachbardorf einen sehr guten Sushi-Laden haben (umegoaka sushi no midori sohonten), müssen wir nicht ständig Supermarkt-Sushi essen. Das Sushi aus Umegaoka ist zwar ein bisschen teurer als das Supermarkt-Sushi, aber geschmacklich einfach 100-mal besser! In diesem Sinne: Ittadakimambo!

In Kategorie: Eat.
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BBQ.

Grillen im Schatten der Tokyu Toyoko Line.
Am letzten Wochenende waren H. und ich eingeladen an einem japanischen Barbecue teilzunehmen. Seine Amateur-Ü40-Fussballmannschaft traf sich um 11 Uhr im Shin-Maruko Bahnhof, um dann gemeinsam den nächsten Supermarkt zu stürmen und alles für das BBQ einzukaufen. Schon einen Tag vorher hatte die “doitsu-san” – sprich ich – auf Wunsch von Saito-san 30 Nürnberger Würstchen in einem Supermarkt in Shibuya besorgt. Die japanischen Teilnehmer kauften außer Getränken dann lieber noch Rindfleisch, Geflügelfleisch, Bacon, Würstchen am Stiel, gemischtes Gemüse und alle Zutaten für Yaki-Soba (gebratene Nudeln). Also wider Erwarten keinen Fisch. Abgesehen von ein paar Jacobsmuscheln.

Am angemieteten Grillplatz unter einer Bahnbrücke der Tokyu Toyoko Line angekommen, würde nicht lange gefackelt, sondern sofort gegrillt. Denn: Praktischerweise hatten wir direkt einen Platz mit Möbeln und Grill angemietet. Wir und geschätzte fünf andere Gruppen. Damit hatte ich im Vorfeld natürlich mal wieder nicht gerechnet. – An die Tatsache, dass man im Ballungsgebiet Tokyo nur sehr, sehr, sehr selten alleine ist, vergesse ich einfach immer wieder.

Dennoch: Sonne, frische Brise, Grillen!! Und obwohl sämtliche Marianden fehlten, schmeckte alles erstaunlich gut. Besonders die Speck-Reis-Sushi, anders kann ich es nicht beschreiben, einer anderen Spielerfrau.

Letzten Endes wurde das BBQ nach 5 Stunden mit den obligatorischen Yaki-Soba und durch eine aufkommenden Schlechtwetterfront beendet.

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Since 2012.

Hallo. Hello. Moshi Moshi. Reloaded
Tokio: Trautes Heim, Glück allein. Home sweet Home. – Ein subjektiver Blick auf Japan und seine Einwohner aus der Perspektive einer jungen (uso*), frisch verheirateten, glücklichen, deutschen Zuwanderin. {*uso / Lüge, Flunkerei, Unwahrheit}