Alle Artikel in der Kategorie “Enjoy.

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Ein wunderbarer Duft.

Die Azalee.
Der Frühling riecht in Japan nach Kirsche, der Frühsommer duftet umso besser. Grund dafür ist die Azalee, dessen Duft mir in den letzten Wochen besonders positiv in die Nase gestiegen ist. Leider verblühen jetzt etliche Pflanzen, sodass ich die Chance heute noch einmal genutzt habe, um ein paar Fotos zu machen.

Azalee

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Die Zeit vergeht wie im Flug.

Im letzten halben Jahr ist hier im Blog nicht viel passiert. Dennoch jetzt zwei Impressionen zum letzten halben Jahr! Herbstlaub im Rikugien Garten (s.u.) und Kirschblüten in Nakameguro. Herbst und Frühling in einem Post vereint.

Hanami in Nakameguro

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Kurzurlaub.

Ein Wochenende in Ise.
Am letzten Wochenende waren H., seine Eltern und ich im Wallfahrtsort Ise, südlich von Nagoya. Dort stehen u.a. der Ise-Schrein, das höchste shintoistische Heiligtum Japans, sowie die Meoto-Iwa – die beiden verheirateten Felsen – im Meer.

Da die Reise schon um 8.05 Uhr losgehen sollte, machen wir uns schon sehr früh auf den Weg zum Tokioter Hauptbahnhof. Nicht früh genug für Schwiegermama, die um circa 7.20 Uhr besorgt anrief, wo wir denn blieben. Das wir natürlich rechtzeitig am Bahnhof waren, versteht sich von selbst. (^o-) Der Rest des Wochenendes verlief auch harmonisch und locker.

Alle Details des Wochenendes aufzuzählen wäre langweilig. Darum hier nur mein persönliches Highlight. Die Meoto-Iwa in der Brandung zu sehen, hat mir am besten gefallen. Da ich das Meer liebe, kein Wunder.

Meoto-Iwa

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Feuerwerk Conbini-Style.

Hanabi-Schau von den Schienen der Setagaya Line.
Eigentlich hatten Naoko-san und ich vor an diesem Wochenende ein Feuerwerk in Kanagawa-ken zu besuchen. Da uns allerdings beide diese Woche die Sommergrippe erwischt hat, haben wir diesen Plan leider begraben müssen. Dazu kommt, dass ich auch immer noch keinen Yukata (dünnen Sommmer-Kimono) gefunden habe, der mir a) gefällt, b) steht und c) noch einigermaßen bezahlbar ist. In einem solchen sieht man sich nämlich üblicherweise das Feuerwerk an.

Als H. und ich am Abend zu Hause auf dem Sofa vor dem Fernseher saßen, hörten wir immer wieder ein leichtes Knallen. Ich dachte zunächst an ein Gewitter doch H. meinte ohne langes Zögern: Hanabi (Feuerwerk). Da die Sommergrippe sich immer mehr verflüchtigt und die kühle Luft lockte, sind H. und ich tatsächlich noch Draußen gelaufen, um das Feuerwerk zu suchen. Sehen konnten wir es nämlich zunächst leider nicht. Erst als wir den Bahnhof von Yamashita erreichten, konnten wir schon von weitem das Feuerwerk und ein paar Duzend Bewunderer auf den Gleisen der Setagaya Line sehen.

Dann folgte: Immer wenn die Bahnschranken nach Oben gingen, rauf auf die Gleise und das Feuerwerk ansehen. Beim Klingelton runter von den Gleisen und den Zug vorbei tuckern lassen. Für mich ein kleines o-matsuri (Fest), da alle eine Menge Spaß hatten und das Feuerwerk gebührend mit “Oh, Ah & Eh” kommentierten.

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In der Sommerhitze.

Tokyo, 32°C im Schatten.
Sommer, Hitze, … Hama-rikyu Garten – heute waren Kyoko-san, ihre Tochter und ich im Hama-rikyu Garten unterwegs. Seit einiger Zeit lernen Kyoko-san und ich zusammen Deutsch bzw. Japanisch und verbinden unsere Treffen immer mit einem kleinen Ausflug in die Stadt. Da mich japanische Gärten faszinieren waren wir heute im besagten Hama-rikyu Garten, einem Garten aus der Edo-Zeit.

Dank der Nähe zur Tokio Bay und verschiedenen Flüssen weht durch den Garten immer eine leichte, frische Brise, die die anhaltende Sommerhitze erträglicher macht. – Im Sommer begrüßt man sich in Japan übrigens oft mit “atsui” (heiß), anstatt mit “konnichiwa” (Guten Tag). Hehe!

Blumen sucht man im heißen August im Garten fast vergeblich. Dafür stehen im Garten viele matsu (Pinien). Da wir in Matsubara wohnen ist mir die Form der Pinie bzw. ihre grafische Übertragung besonders ans Herz gewachsen.

Anschließend ging es mit dem “Waterbus” bis nach Asakusa! Auch hier wehte auf dem Schiff eine steife Brise! Wie angenehm und entspannend!!

Ein wirklich schöner Vormittag im Herzen der Stadt der Hektik und geordnetem Choas.
Vokabel des Tages: chika, Untergrund

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BBQ.

Grillen im Schatten der Tokyu Toyoko Line.
Am letzten Wochenende waren H. und ich eingeladen an einem japanischen Barbecue teilzunehmen. Seine Amateur-Ü40-Fussballmannschaft traf sich um 11 Uhr im Shin-Maruko Bahnhof, um dann gemeinsam den nächsten Supermarkt zu stürmen und alles für das BBQ einzukaufen. Schon einen Tag vorher hatte die “doitsu-san” – sprich ich – auf Wunsch von Saito-san 30 Nürnberger Würstchen in einem Supermarkt in Shibuya besorgt. Die japanischen Teilnehmer kauften außer Getränken dann lieber noch Rindfleisch, Geflügelfleisch, Bacon, Würstchen am Stiel, gemischtes Gemüse und alle Zutaten für Yaki-Soba (gebratene Nudeln). Also wider Erwarten keinen Fisch. Abgesehen von ein paar Jacobsmuscheln.

Am angemieteten Grillplatz unter einer Bahnbrücke der Tokyu Toyoko Line angekommen, würde nicht lange gefackelt, sondern sofort gegrillt. Denn: Praktischerweise hatten wir direkt einen Platz mit Möbeln und Grill angemietet. Wir und geschätzte fünf andere Gruppen. Damit hatte ich im Vorfeld natürlich mal wieder nicht gerechnet. – An die Tatsache, dass man im Ballungsgebiet Tokyo nur sehr, sehr, sehr selten alleine ist, vergesse ich einfach immer wieder.

Dennoch: Sonne, frische Brise, Grillen!! Und obwohl sämtliche Marianden fehlten, schmeckte alles erstaunlich gut. Besonders die Speck-Reis-Sushi, anders kann ich es nicht beschreiben, einer anderen Spielerfrau.

Letzten Endes wurde das BBQ nach 5 Stunden mit den obligatorischen Yaki-Soba und durch eine aufkommenden Schlechtwetterfront beendet.

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Auf nach Hakone.

Onsen-Eier, Piratenschiffe und Co.
An diesem Wochenende waren mein Mann und ich mal wieder in Hakone. Von uns aus kann man gut mit der Odakyu Linie bis nach Odawara fahren und von dort aus mit der Bummelbahn in die Berge. Da wir schon einmal zusammen in Hakone waren, haben wir in Odawara einen Zwischenstop eingelegt und uns dort das Schloss angesehen! Danach ging es noch kurz ans Meer! Berge und Meer an einem Tag, dass bin ich aus Deutschland nicht gewöhnt. Toll!

Nachmittags sind wir in Hakone angekommen und haben unser geräumiges Zimmer im Fujiya Hotel bezogen. Leider im neuen Teil des Hauses. Der ältere Teil des Hotels existiert schon seit 1878 und zu den berühmtesten Gästen zählten unter anderem der Kaiser von Japan samt Gattin, John Lennon mit Familie und Albert Einstein. Die Übernachtung in diesem geschichtsträchtigen Hotel war das Geburtstaggeschenk an H. zu seinem 40. Geburtstag im Februar.

Leider merkte man unserem Zimmer den langjährigen Gebrauch etwas an, aber der Service und die altmodische Atmosphäre im Haupthaus machten ersteres wieder gut. Nach einem ausgiebigen Abendessen (Fujiya Beef Curry) legten wir uns zum Abschluss des Tages erst in das hauseigene Onsen* und dann vor den Fernseher. *Mit Onsen bezeichnet man auf Japanisch eine heiße Quelle. In unserem Fall eine in der man noch Baden kann ohne gekocht zu werden. Versteht sich von selbst.

Heute ging es dann mit der Seilbahn zu den schwefelhaltigen Quellen und mit dem Piratenschiff über den Ashi-See. Und leider … war unser Kurztrip dann auch schon wieder vorbei.

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It’s a small world.

Ein Ausflug nach Tokyo Disney Sea.
Vor kurzem kam H. von der Arbeit nach Hause und erzählte, dass seine Krankenversicherung Karten für das Tokyo Disney Resort zum vergünstigten Preis anbieten würde. Ob ich nicht Lust hätte mit ihm einen Ausflug nach Chiba – dort befindet sich nämlich in Wirklichkeit das Gelände und nicht in Tokio – zu machen. Natürlich gerne!

Als Teenager waren meine Mutter, meine Patentante und ich im Disneyland Paris, doch da dieser Ausflug schon Jahrzehnte zurückliegt, sind wir gestern zu Tokyo DisneySea gefahren. Wir und circa 29.000 andere Besucher. Leider waren diese 29.000 anderen Besucher schon vor uns im Park, sodass man Wartenzeiten von bis zu 120 Minuten an den Attraktionen einrechnen musste. Allerdings gab uns ein Mitarbeiter den Tipp nach 20 Uhr würde es im Park etwas leeren und die Wartenzeiten somit kürzer. Und so war es dann auch …

Doch zunächst machten wir eine ganz entspannte „U-Bootfahrt“ (20.000 Leagues Under the Sea), fuhren mit der Fisch Achterbahn (Flouder’s Flying Fish Coaster) in der Arielle-Welt, stärkten uns mit mittelmässigen Sandwiches und tuckerten mit einer Straßenbahn durch den Park. Dann wurde es allerdings erheblich erwachsener: Aquatopia-Bötchen wirbelten uns durch, die Indianer Jones Achterbahn war auch nicht ohne, aber der absolute Horror war nicht der „Tower of Terror“, den wir nicht besucht haben, sondern eine Achterbahn mit dem Namen „Journey to the Center of the Earth“.

Eigentlich wollte ich um 20.30 Uhr nach Hause, aber H. meinte wir könnten uns doch noch einmal 50 Minuten anstellen. Aus den 50 Minuten wurden dann 120 Minuten bevor wir angeschnallt zum Zentrum der Erde losfuhren. Erst dachte ich noch, wie öde diese Bahn doch ist, aber dann stürzte unser Wagen (gewollt) in die Tiefe und sofort wieder in die Höhe. Der absolute Wahnsinn und ich war froh, dass dieser Sturz das Finale unserer Fahrt und unseres Tages war.

Besonders lecker fand ich übrigens das Disney Popcorn, welches es in unzähligen Geschmacksrichtungen von Curry bis Soda gab. Da hätte ich gerne jede Sorte probiert. Na, beim nächsten Mal!

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Ran an die Nudeln.

Ein Ausflug ins Cupnoodles Museum in Yokohama.
Das Nissin Cupnoodles Museum in Yokohama ist einer revolutionären Nudel bzw. Instant Ramen gewidmet und seinem Erfinder – und Firmengründer der Nissin Food Products – Momofuku Ando. Der ein oder andere mag sich nun fragen, was „Cupnoodles“ überhaupt sind. Am ehesten lassen sich Cupnoodles mit der deutschen 5-Minuten-Terrine vergleichen: Einem Plastiktöpfchen mit getrockneten Nudeln und allen möglichen weiteren getrockneten Zutaten, welche mit heißem Wasser überbrüht in kürzester Zeit verzehrfertig werden.

Im Cupnoodles Museum wird nun die revolutionäre Geschichte der ersten Instant Ramen erzählt, sowie die Möglichkeit geboten in der Cupnoodles Factory eine eigene Cupnoodles Komposition für 300 Yen zusammenzustellen. Zunächst wird die Verpackung per Hand individuell bemalt, dann können die Zutaten zusammengestellt werden. Anschließend wird das Plastiktöpfchen vakuumiert und in einer Plastiktragetasche für den Heimweg verstaut.

Für einen verregneten Samstag genau das Richtige.