Alle Artikel in der Kategorie “See.

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Christmas in Japan.

Stromsparen war gestern.
Seit einigen Wochen blickt und glitzert es in Tokios Straßen. Auch wenn dies wenig ökologisch ist, ich finde es schön! Wenn auch von Zeit zu Zeit etwas kitschig … eine schöne Adventszeit und Frohe Weihnachten!

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Parkspaziergang im Shinjuku-Gyoen.

Buntes Herbstlaub und nette Konversation.
Gestern war ich zu einem Blogger-Parkspaziergang im Shinjuku-Gyoen eingeladen. Ich bin war kein großer Blogger, aber es war schön alte und neue Gesichter wiederzusehen bzw. kennenzulernen. Und: Das Treffen hat mit beflügelt tatsächlich mal wieder mehr zu bloggen und meinen bescheidenen Alltag zu teilen.

Das bunte Herbstlaub (koujou) war wunderschön! Und auch die Gespräche waren lebhaft und die Themen gingen nicht aus. Es tut immer mal wieder gut sich untereinander auszutauschen, da man als Deutsche (r) in Japan oft vor den gleichen Problemen oder Fragestellungen steht.

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Der wohl bekannteste Kürbis der Welt.

Oder: Auf nach Naoshima.
Kurz nach Neujahr haben wir uns auf eine Reise nach Noashima gemacht. Einer kleinen Insel in der Präfektur Kagawa, weit westlich von Tokio. Zunächst stiegen wir in Narita ins Flugzeug nach Takamatsu und von dort ging es dann mit der Fähre nach Naoshima.

Naoshima steht für die reduzierte Architektur von Tadao Ando, sowie westliche und asiatische Kunst. Das Wahrzeichen der Insel ist aber unbestritten der gelde Kürbis von Yayoi Kusama. Um den zu erreichen, muss man die Insel entweder mit dem Bus erkunden oder mit dem Fahrrad. Wir haben uns für ersteres entschieden. Wenn man nur einen Tag auf Naoshima ist, muss man sich schon einigermaßen ranhalten, denn es gibt sehr viel zu entdecken. Alte Häuser, tolle Installationen und Museen. Ich würde sofort wieder nach Naoshima fahren, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte.

Auf dem Heimweg haben wir in Okayama übernachtet und reichlich kibi dango (weichen Reiskuchen) eingekauft und gegessen. Sieht die Verpackung nicht großartig aus? Und da H. das Himeji Schloss noch nie besichtigt hatte, haben wir es noch auf der Rückfahrt nach Tokio besichtigt. Ich war 2009 schon einmal dort, aber vor einigen Jahren wurde der „weiße Reiher“, so lautet der Spitzname der Burg, restauriert und erstrahlt nun in neuem Glanz.

Es waren wunderbare zwei Tage! (^-^)

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Ohanami 2016.

Kirschblüte in Naka-Meguro.
Am letzen Wochenende waren wir in Naka-Meguro um die Kirschblüte zu bestaunen. Netter Weise haben wir dort zufällig noch zwei Freunde getroffen, die wir seit drei oder vier Jahren nicht mehr gesehen haben. Obwohl das Wetter nicht perfekt war, ein schöner Samstag!

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48 Stunden Kanazawa.

Endlich mal wieder eine Kurzreise.
H. und ich wollten schon lange mal wieder eine kleine Reise machen. Unsere letzte Reise (nach Deutschland) liegt schon sehr lange zurück und auch über Oshogatsu haben wir nichts großartiges unternommen. Im Februar bot sich uns nun die Gelegenheit nach Kanazawa zu fahren. Jippiee! Endlich wieder Shinkansen fahren und etwas neues sehen. Wenn man in Tokio lebt kann man zwar jeden Tag viel sehen/unternehmen, aber ich finde es immer wunderbar den Moloch mal zu verlassen und etwas anderes zu sehen. Also auf nach Kanazawa!

Ein nettes Hotel (Hotel Pazific) war schnell gebucht und die Shinkansen-Tickets waren erfreulicherweise dank waribiki (Ermässigung) auch noch erschwinglich. Das Hotel lag in der Nähe vom Fischmarkt und ich musste meinen Mann davon abhalten schon vor der Ankunft im Hotel Sushi zu essen. Wie typisch für ihn.

Das Gute an Kanazawa ist, dass man quasi alles zu Fuß erledigen kann. Ich laufe ja bekanntlich sehr gerne und so sind wir am ersten Tag auch gleich ordentlich gelaufen. Zunächst über den besagten Fischmarkt, dann zum Schlossgelände, zur Higashi Chaya (Teeviertel) und zum 21st Century Museum. Letzteres hat mir sehr, sehr gut gefallen und die Besichtung war auch fast überall umsonst. Abends gab es dann – natürlich – Sushi zum Abendbrot.

Am zweiten Tag sind wir dann noch zum und durch den Kenrokuen Garten gelaufen. Der Kenrokuen ist einer der drei schönsten Landschaftsgärten in Japan. Leider blühte bei unserem Besuch noch nicht allzu viel, aber die Anlage an sich war schon sehr beeindruckend! Zwei wirklich tolle Tage und ich kann jedem sehr empfehlen mal nach Kanazawa zu fahren.

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Zugfahren im Schnee.

Wie ein paar weiße Flocken Tokio lahmlegen.
Wieder einmal hat es diese Woche in Tokio ungewöhnlich stark geschneit. Zwar nicht so heftig wie vor zwei Jahren, aber immerhin heftig genug, um den Zugverkehr fast lahmzulegen. Dieses Mal ereignete sich der Schneefall auf einem Montag, sodass viele Pendler unterwegs waren. So auch ich.

Um überhaupt zum Gleis zu kommen, musste man schon Schlange stehen. Und das nicht nur in den großen Bahnhöfen wie Shibuya (100 Meter Schlange bis zur Ticketschranke), sondern auch in den kleineren Bahnhöfen. Anschließend waren die ankommenden Züge so voll, dass ich erst gar nicht in den Zug gekommen bin. Es hat vier oder fünf Züge gedauert, bis ich mich mit einer kleinen Gruppe von Menschen in den Zug quetschen konnte. Im Zug selbst war es dann die Hölle. Wenn die normale Rush Hour schon schlimm ist, so war diese Zugfahrt absolut nicht zu übertreffen. Umfallen unmöglich. Arme heben auch. Aber ich habe es überlebt.

Natürlich blieb der Schnee nicht lange liegen, aber dort wo er aufgetürmt wurde, schon. So auch in Tama Plaza, wo der Schnee sogar vorschriftsmäßig vor den Passanten abgesperrt wurde. Goldig.

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Die Zeit vergeht wie im Flug.

Im letzten halben Jahr ist hier im Blog nicht viel passiert. Dennoch jetzt zwei Impressionen zum letzten halben Jahr! Herbstlaub im Rikugien Garten (s.u.) und Kirschblüten in Nakameguro. Herbst und Frühling in einem Post vereint.

Hanami in Nakameguro

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In der Sommerhitze.

Tokyo, 32°C im Schatten.
Sommer, Hitze, … Hama-rikyu Garten – heute waren Kyoko-san, ihre Tochter und ich im Hama-rikyu Garten unterwegs. Seit einiger Zeit lernen Kyoko-san und ich zusammen Deutsch bzw. Japanisch und verbinden unsere Treffen immer mit einem kleinen Ausflug in die Stadt. Da mich japanische Gärten faszinieren waren wir heute im besagten Hama-rikyu Garten, einem Garten aus der Edo-Zeit.

Dank der Nähe zur Tokio Bay und verschiedenen Flüssen weht durch den Garten immer eine leichte, frische Brise, die die anhaltende Sommerhitze erträglicher macht. – Im Sommer begrüßt man sich in Japan übrigens oft mit “atsui” (heiß), anstatt mit “konnichiwa” (Guten Tag). Hehe!

Blumen sucht man im heißen August im Garten fast vergeblich. Dafür stehen im Garten viele matsu (Pinien). Da wir in Matsubara wohnen ist mir die Form der Pinie bzw. ihre grafische Übertragung besonders ans Herz gewachsen.

Anschließend ging es mit dem “Waterbus” bis nach Asakusa! Auch hier wehte auf dem Schiff eine steife Brise! Wie angenehm und entspannend!!

Ein wirklich schöner Vormittag im Herzen der Stadt der Hektik und geordnetem Choas.
Vokabel des Tages: chika, Untergrund

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Japan und seine vielen Gesichter.

Character- und Maskottchen-Design.
In Japan gibt es Maskottchen oder Character (Figuren) für wirklich jede Lebenslage. Chiba-kun, das Maskottchen der Präfektur Chiba begleitet mich als Anhänger an meinem Schlüsselbund, ein feuerspeiender Junge auf der Verpackung von カラムーチョ (karamucho) warnt mich vor der sagenhaften Schärfe der frittierten Kartoffel-Sticks – jede Präfektur, jede Firma, fast jedes Produkt hat sein eigenes Maskottchen bzw. seinen eigenen Character.

„Kanaldeckel ist Kanaldeckel“, könnte man meinen, aber in Japan gibt es immer wieder liebevoll gestaltete Exemplare, die die Löschwasserquelle für die örtliche Feuerwehr markieren. Also besser nicht das Auto darüber abstellen!

In unserem Dorf „Ost-Matsubara“ gibt es einen kleinen Herrensalon. Auf jenglisch (japanisch-englisch) einen so genannten BAR BER. Komischer Weise schreiben die japanischen Her­ren­fri­seure das englische barber (dt. Friseur, Barbier) konsequent auseinander, obwohl der Begriff eigentlich zusammengeschrieben wird. BAR BER せりざわ (Serizawa) wirbt mit einem putzigen Schild schräg über seiner Ladentür. Die leicht energisch wirkende Scherenparade verspricht „Amenity & Elegance“ (dt. Anmut und Eleganz).

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Since 2012.

Hallo. Hello. Moshi Moshi. Reloaded
Tokio: Trautes Heim, Glück allein. Home sweet Home. – Ein subjektiver Blick auf Japan und seine Einwohner aus der Perspektive einer jungen (uso*), frisch verheirateten, glücklichen, deutschen Zuwanderin. {*uso / Lüge, Flunkerei, Unwahrheit}