Archiv des Monats “Dezember 2017

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Weihnachten in Sendai & Matsushima.

Oder wie viel man in zwei Tagen essen kann.
In diesem Jahr haben wir uns nichts zu Weihnachten geschenkt, sondern haben ein Zimmer in einem wirklich wunderbaren Onsen Hotel reserviert und sind für zwei Tage mit dem Shinkansen in die Miyagi Präfektur gefahren! Matsushima war unser Reiseziel. Eine der schönsten Regionen Japans.

Nach unserer Ankunft in Sendai haben wir uns das Zuihoden Mausoleum, in dem Date Masamune, einer der mächtigsten Feudalherren der Edo Zeit begraben liegt, angesehen. H. erklärte mir aber, dass das jetzige Mausoleum ein Neubau ist. Viel Zeit für die Besichtigung hatten wir nicht, da unser Shuttlebus zum Hotel um 14 Uhr auf uns wartete! Und wir haben es gerade noch geschafft ihn zu erreichen!! Alle anderen Fahrgäste saßen schon im Bus und warteten auf uns …

Nach der Ankunft und dem Check-in haben wir uns sofort ins Onsen begeben. Wunderbar! Das Wasser war so weich und der Blick aufs Meer toll! Und das, obwohl ich meine Brille natürlich nicht getragen habe. Danach stand dann unser Weihnachtsessen auf dem Programm: Buffet mit allem, was das Herz begehrte. Sushi, Sushi, Sushi für H., Tempura, Pie und Käse für mich. Und noch vieles mehr! Da wir zu Weihnachten angereist waren, gab es auch noch ein Geschenk vom Hotel: Roastbeef! Weihnachten nach unserem Geschmack. Als wir um 20 Uhr auf unsere Futonbetten gefallen sind, waren unsere Bäuche kugelrund. Am nächsten Morgen ging es dann um 7 Uhr wieder ins Onsen und danach … zum Frühstücksbuffet! Wir haben wirklich nur gegessen und gefaulenzt in Matsushima.

Leider war das Wetter sehr stürmisch, sodass wir keine Bootstour zu den verschiedenen Inseln gemacht haben, sondern wieder nach Sendai zurückgefahren sind. Dort hat es dann gescheint und wir haben weiter gegessen: gegrille Rinderzunge (Gyutan), die Spezialität der Region. Und das war es dann auch fast schon, was wir gemacht haben, denn die Mediatheque und das Sendai City Museum hatten montags … geschlossen!! Also schnell noch ein ekiben gekauft und ab in Shinkansen zurück nach Tokio!

Frohe Weihnachten! (^-^)

Obento Display in Tokyo Station
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Wenn der große Hunger kommt.

Ekiben in Schnellzügen.
Schnellzug fahren in Japan ist im Vergleich zu Deutschland wirklich kein Schnäppchen. Nur selten gibt es günstige Angebote, wenn man weite Strecken zurücklegen muss. Das Super-Schäppchen-Shinkansen-Ticket zum (Frühbucher-) SparPreis gibt es einfach nicht. Außerdem kann man generell erst vier Wochen vor Abfahrt seine Fahrkarte reservieren bzw. kaufen.

Umso wichtiger ist es dann, dass man die Fahrt im Shinkansen gebührend zelebriert. Und dabei darf natürlich ein leckerer Proviant nicht fehlen. Deshalb gibt es in jedem Bahnhof, in dem ein Shinkansen hält, viele, viele verschiedene Lunchboxen (ekiben) zu kaufen, die je nach Region und Spezialität der Region variieren können. Ist die Region z.B. für ihre Krebse (kani) bekannt, gibt es natürlich kani-ekiben. Die Variationen sind unendlich.

Das Display der ekiben im Bahnhof Tokio hat mich deshalb auf Anhieb fasziniert! Ende des Monats geht es für uns mit dem Shinkansen nach Miyagi und ich frage mich schon jetzt, wie mein Bento auf der Rückfahrt von Sendai wohl aussehen wird. Natürlich kann man auch ekiben aus anderen Regionen in Tokio kaufen, aber richtig stillecht finde ich es, wenn man während der Fahrt eine Lunchbox mit regionalen Köstlichkeiten des Abfahrt-Bahnhofs verzerrt.

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Christmas in Japan.

Stromsparen war gestern.
Seit einigen Wochen blickt und glitzert es in Tokios Straßen. Auch wenn dies wenig ökologisch ist, ich finde es schön! Wenn auch von Zeit zu Zeit etwas kitschig … eine schöne Adventszeit und Frohe Weihnachten!

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Pendeln in Tokio.

Oder wie viele Personen passen in ein Zugabteil?
In Deutschland hatte ich jahrelang ein Auto. Hier in Tokio bin ich auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Was in Tokio auch überhaupt kein Problem darstellt, solange man nicht zu den Stoßzeiten unterwegs ist. Denn dann wird es bekanntlich voll.

Mittlerweile habe ich mich daran irgendwie gewöhnt und weiß, wo man besser nicht im Zug steht und wie man sich verhält. Faszinierend finde ich die Stoßzeiten dennoch, wenn man nicht gerade im Zug eingepfercht ist, sondern das Ganze als Beobachter betrachtet.

Es ist immer wieder erstaunlich wie viele Personen es schaffen sich noch in der letzten Minute in den Zug zu quetschen. Darin bin ich immer noch schlecht!

Metro

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Parkspaziergang im Shinjuku-Gyoen.

Buntes Herbstlaub und nette Konversation.
Gestern war ich zu einem Blogger-Parkspaziergang im Shinjuku-Gyoen eingeladen. Ich bin war kein großer Blogger, aber es war schön alte und neue Gesichter wiederzusehen bzw. kennenzulernen. Und: Das Treffen hat mit beflügelt tatsächlich mal wieder mehr zu bloggen und meinen bescheidenen Alltag zu teilen.

Das bunte Herbstlaub (koujou) war wunderschön! Und auch die Gespräche waren lebhaft und die Themen gingen nicht aus. Es tut immer mal wieder gut sich untereinander auszutauschen, da man als Deutsche (r) in Japan oft vor den gleichen Problemen oder Fragestellungen steht.