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It’s a small world.

Ein Ausflug nach Tokyo Disney Sea.
Vor kurzem kam H. von der Arbeit nach Hause und erzählte, dass seine Krankenversicherung Karten für das Tokyo Disney Resort zum vergünstigten Preis anbieten würde. Ob ich nicht Lust hätte mit ihm einen Ausflug nach Chiba – dort befindet sich nämlich in Wirklichkeit das Gelände und nicht in Tokio – zu machen. Natürlich gerne!

Als Teenager waren meine Mutter, meine Patentante und ich im Disneyland Paris, doch da dieser Ausflug schon Jahrzehnte zurückliegt, sind wir gestern zu Tokyo DisneySea gefahren. Wir und circa 29.000 andere Besucher. Leider waren diese 29.000 anderen Besucher schon vor uns im Park, sodass man Wartenzeiten von bis zu 120 Minuten an den Attraktionen einrechnen musste. Allerdings gab uns ein Mitarbeiter den Tipp nach 20 Uhr würde es im Park etwas leeren und die Wartenzeiten somit kürzer. Und so war es dann auch …

Doch zunächst machten wir eine ganz entspannte „U-Bootfahrt“ (20.000 Leagues Under the Sea), fuhren mit der Fisch Achterbahn (Flouder’s Flying Fish Coaster) in der Arielle-Welt, stärkten uns mit mittelmässigen Sandwiches und tuckerten mit einer Straßenbahn durch den Park. Dann wurde es allerdings erheblich erwachsener: Aquatopia-Bötchen wirbelten uns durch, die Indianer Jones Achterbahn war auch nicht ohne, aber der absolute Horror war nicht der „Tower of Terror“, den wir nicht besucht haben, sondern eine Achterbahn mit dem Namen „Journey to the Center of the Earth“.

Eigentlich wollte ich um 20.30 Uhr nach Hause, aber H. meinte wir könnten uns doch noch einmal 50 Minuten anstellen. Aus den 50 Minuten wurden dann 120 Minuten bevor wir angeschnallt zum Zentrum der Erde losfuhren. Erst dachte ich noch, wie öde diese Bahn doch ist, aber dann stürzte unser Wagen (gewollt) in die Tiefe und sofort wieder in die Höhe. Der absolute Wahnsinn und ich war froh, dass dieser Sturz das Finale unserer Fahrt und unseres Tages war.

Besonders lecker fand ich übrigens das Disney Popcorn, welches es in unzähligen Geschmacksrichtungen von Curry bis Soda gab. Da hätte ich gerne jede Sorte probiert. Na, beim nächsten Mal!

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