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Obento Display in Tokyo Station
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Wenn der große Hunger kommt.

Ekiben in Schnellzügen.
Schnellzug fahren in Japan ist im Vergleich zu Deutschland wirklich kein Schnäppchen. Nur selten gibt es günstige Angebote, wenn man weite Strecken zurücklegen muss. Das Super-Schäppchen-Shinkansen-Ticket zum (Frühbucher-) SparPreis gibt es einfach nicht. Außerdem kann man generell erst vier Wochen vor Abfahrt seine Fahrkarte reservieren bzw. kaufen.

Umso wichtiger ist es dann, dass man die Fahrt im Shinkansen gebührend zelebriert. Und dabei darf natürlich ein leckerer Proviant nicht fehlen. Deshalb gibt es in jedem Bahnhof, in dem ein Shinkansen hält, viele, viele verschiedene Lunchboxen (ekiben) zu kaufen, die je nach Region und Spezialität der Region variieren können. Ist die Region z.B. für ihre Krebse (kani) bekannt, gibt es natürlich kani-ekiben. Die Variationen sind unendlich.

Das Display der ekiben im Bahnhof Tokio hat mich deshalb auf Anhieb fasziniert! Ende des Monats geht es für uns mit dem Shinkansen nach Miyagi und ich frage mich schon jetzt, wie mein Bento auf der Rückfahrt von Sendai wohl aussehen wird. Natürlich kann man auch ekiben aus anderen Regionen in Tokio kaufen, aber richtig stillecht finde ich es, wenn man während der Fahrt eine Lunchbox mit regionalen Köstlichkeiten des Abfahrt-Bahnhofs verzerrt.